Sehenswürdigkeiten

 

A

Akko

Die im Norden Israels liegende Hafenstadt ist von einer bis zu 150 m starken Festungsanlage umgeben. Die Neustadt ist mehrheitlich jüdisch bewohnt, während ihre israelisch-arabischen Bewohner die Altstadt zu einer der orientalischsten Städte Israels machen. In der Altstadt sind zahlreiche Monumente aller drei monotheistischen Weltreligionen und geschichtlich interessante Orte zu finden.

Azrieli Observatorium

Die Aussichtsplatform im 49. Stock von Israels höchstem Gebäude bietet einen einmaligen Ausblick auf ganz Tel Aviv.

B

Berg der Seligpreisungen

Die Erhebung am Nordufer des See Genezareth ist laut christlicher Überlieferung der Ort, an dem Jesus Christus die Bergpredigt  gehalten hat sowie jener an dem er seine Apostel ausgewählt hat. Heute befinden sich hier ein Kloster und eine Kirche.

C

Caesarea Maritima

Die Stadt, etwa auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Haifa am Mittelmeer gelegen, bietet einige der bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes und das Gelände wurde zum Nationalpark erklärt. Unter anderen können die Überreste eines sechs Kilometer langen Aquädukts bestaunt werden, das die Stadt früher mit Wasser aus dem Karmelgebirge versorgte.

D

Dominus Flevit

In der Nähe der heutigen Kapelle soll sich der Ort befinden, an dem Jesus der Bibel nach über die Stadt Jerusalem weinte.  Vom Altar der Kirche aus bietet sich den BesucherInnen ein beeindruckendes Panorama Jerusalems.

E

Ein Gedi

Die spektakuläre Oase am westlichen Ufer des Toten Meeres besteht aus zwei Wadis mit Wasserfällen, Bächen und üppigem Grün. Sie sind das ganze Jahr begehbar und liegen nicht weit entfernt voneinander: Wadi David im nördlichen Bereich und Wadi Arugot südlich davon. Mit etwas Glück können faszinierende Tierarten beobachtet werden.

F

Felsendom

Am Tempelberg in Jerusalem gelegen ist dieser älteste monumentale Sakralbau des Islams eines der islamischen Hauptheiligtümer. Er wurde zwischen 687 und 691 errichtet. Der Ort des Gebäudes hat in den verschiedenen Religionen unterschiedliche Bedeutungen. Der Felsen im Zentrum des Bauwerkes, nach jüdischer Tradition jener auf dem die Welt gegründet wurde. Dies ist laut biblischer Überlieferung auch der Stein, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak opfern wollte und nach islamischer Tradition hat Mohammed von hier aus die Himmelfahrt und die Begegnung mit den früheren jüdischen Propheten und Jesus angetreten. Der Felsendom wird nicht als Moschee sondern als Schrein gesehen und der Eintritt ist muslimischen Betenden vorbehalten.

G

Grabeskirche

An der Stelle dieser Kirche in der Jerusalemer Altstadt soll Überlieferungen zufolge die Kreuzigung Jesus stattgefunden haben und sich auch dessen Grab befinden. Die letzten Stationes des Kreuzweges (Via Dolorosa) befinden sich ebenfalls hier. Es sind sechs christliche Konfessionen für die Verwaltung zuständig und es kann durchaus auch zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Besonders kurios ist die Geschichte der Holzleiter über dem Haupteingang, Da nicht geregelt ist, wer sie entfernen darf steht sie seit dem 19. Jahrhundert dort.

H

Haifa

Die drittgrößte Stadt Israels ist die  größte Hafenstadt des Landes. Die Stadt ist unter anderem für das weitestgehend friedliche Zusammenleben der arabischen und jüdischen Bevölkerung bekannt. Sie verfügt über einige Sehenswürdigkeiten, neben dem Templerbezirk, der „German Colony“, sind dies vor allem die atemberaubenden den„Schrein des Bab“ umgebenden Terrassengärten, die eine der zentralen religiösen Stätten der Glaubensgemeinschaft der Bahai darstellen.

I

Israel Museum

Das größte Museum des Landes liegt in Sichtweite der Knesset im Jerusalemer Regierungsviertel und besteht aus vier Abteilungen:

  • Kunstabteilung mit dem Billy-Rose-Kunstgarten
  • Abteilung für Judaica und jüdische Ethnographie
  • Archäologischen Abteilung (hierzu gehört der Schrein des Buches mit einigen der Schriftrollen vom Toten Meer)
  • Jugendabteilung

 

J

Jaffa

Die Altstadt des heutigen Tel Aviv-Jaffa liegt im Süden der Stadt. Jaffa blickt im Gegensatz zu Tel Aviv auf eine lange Geschichte zurück. Die Stadt mit ihrem alten Hafen wird schon in der Bibel erwähnt; noch heute hat Jaffa einen deutlichen orientalischen Anstrich. Die engen Straßen und Gassen der Altstadt sind zum Teil noch erhalten; sie wurden renoviert, mancherorts sind Künstler mit ihren Galerien eingezogen.

K

Klagemauer/Western Wall

Die westliche Stützmauer des einstigen Zweiten Jerusalemer Tempels ist der heiligste Ort des Judentums.

L

Latrun

Im Gebiet des Ortes, der etwa 15 km westlich von Jerusalem im Ajalon-Tal, das während der ganzen Geschichte stets von strategischer Bedeutung war, liegt soll im 13. Jahrhundert v. Chr. der Kampf Joshua Ben Nuns gegen fünf Amoriterkönige stattgefunden haben. Nach biblischer Überlieferung rief Joschua die Sonne an stillzustehen, um den Kampf noch am Freitag vor dem Sabbat siegreich zu Ende führen zu können.

M

Masada

Die von König Herodes erbaute Festung befindet sich am Südwestende des Toten Meeres. Im Zuge des Jüdischen Krieges fand hier 66 nach Christus der Massensuizid der ansässigen Juden statt, der die Festung zu einem Symbol jüdischer Freiheit machte.

Machtesch Ramon (Ramon-Krater)

Der mit fast 40 km Ausdehnung größte Erosionskrater in der Wüste Negev  ist ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet, und nur eine nachhaltige touristische Nutzung ist erlaubt.  Am nördlichen Kraterrand liegt das Wüstenstädtchen Mitzpe Ramon, das über ein Besucherzentrum verfügt.

Mahane Yehuda

Der Markt in Jerusalem gilt mit seinen etwa 200.000 täglichen Besuchern als der größte Israels. Von frischem Obst und Gemüse über Hummus und Tahina bis hin zu Haushaltsbedarf findet man hier beinahe alles. Auch zahlreiche hervorragende Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein.

N

Negev-Wüste

In der 60 Prozent des Landes bedeckenden Wüste leben rund 10 Prozent Israels Bevölkerung. Sie bietet beeindruckende Panoramen und kann mit geführten Touren entdeckt werden.

O

Österreichisches Hospiz zur Heiligen Familie

Als erste nationale Pilger-Gästehaus im Heiligen Land im Jahre 1863 erliegt das Haus inmitten der Altstadt von Jerusalem, direkt an der Via Dolorosa. Der Garten des Hospizes sowie das Wiener Kaffeehaus laden zum Verweilen bei Wiener Melange und Apfelstrudel oder Sachertorte ein, Auch wegen des Panoramablickes vom Dach zahlt sich ein Besuch aus.

P

Pan-Heiligtum in Banias

Im Banias finden Ausgrabungen statt, ein dem Eingang der Kulthöhle vorgelagerter Tempel, der möglicherweise mit dem von Josephus erwähnten Tempel des Herodes identisch ist, jedoch in Hinblick auf Umfang und Material nicht der dortigen Beschreibung entspricht, wurde zutage gefördert.

Q

Qumran

Die antike, in Ruinen erhaltene Siedlung befindet sich westlich des Toten Meeres.  Seit den Funden der bekannten Schriftrollen vom Toten Meer in elf Felshöhlen der näheren Umgebung (1947–1956) wurden die Ruinen vollständig freigelegt. Dabei und danach wurden vor allem Münzen aus verschiedenen Epochen, Keramiken, verschiedene Werkzeuge und Alltagsgegenstände sowie überwiegend männliche, aber auch weibliche und kindliche Skelette gefunden. Die Deutung der Funde und ihr möglicher Zusammenhang mit den Schriften sind stark umstritten.

R

Rosch haNikra

Der Ort am Mittelmeer in Nordisrael liegt unmittelbar an der libanesischen Grenze wird in der Bibel Misrephoth-Maim genannt . Bereits unter Alexanders dem Großen soll ein erster Tunnel durch den Fels gegraben worden sein und im Zweiten Weltkrieg trieben die Briten einen 250 m langen Tunnel für die Bahnstrecke Haifa–Beirut–Tripoli durch die Felsen, Aufgrund der Grenze trennt eine Mauer  heute den Tunnel. Rosh haNikra ist außerdem für seine weißen Kalkfelsen bekannt.

S

See Genezareth

Der See Genezareth ist der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde. Er ist im Neuen Testament von großer Bedeutung und findet dort oft Erwähnung. Laut der Bibel lebte Jesus am nördlichen Ufer in Kapernaum und es geschah an eben diesem See, dass er übers Wasser ging und auf wundersame weise Brot vermehrte. 

T

Totes Meer

Das Tote Meer stellt mit seiner Lage 429 Meter unter dem Meeresspiegel den tiefstgelegenen See der Erdoberfläche dar. Besonders bekannt ist es für seinen hohen Salzgehalt von bis zu 33%, der es ermöglicht, an der Wasseroberfläche zu treiben. Die Mineralien des Toten Meeres besitzen eine heilende Wirkung bei Hautkrankheiten und der Schlamm wird als Hautpflegeprodukt verwendet. 

U

 

V

Via Dolorosa

Der nach dem Leidensweg Jesu von Nazareth benannte Prozessionsweg in Jerusalem führt über mehrere Straßen vom Löwentor bis zur Grabeskirche an 14 Stationen entlang. Er ist ein katholischer Prozessionsweg, der aber auch von anderen Christen begangen wird. Der Verlauf der Via Dolorosa, die Anzahl und die Lokalisierung der Stationen hat im Lauf der Geschichte stark variiert.

W

Wadi Qelt

Das Wadi mit Verlauf von West nach Ost durch die Judäische Wüste im Westjordanland. Das Wadi, das ganzjährig Wasser führt, endet bei Jericho in der Nähe des Toten Meeres und beherbergt eine einzigartige Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Entlang des Baches wurden mehrere Aquädukte gefunden und hier befindet sich auch das griechisch-orthodoxe Kloster St. Georg.

X

 

Y

Yad VaShem

Die Holocaustgedenkstätte Yad VaShem in Jerusalem ist die größte und bekannteste ihrer Art. Sie erinnert an die Massenvernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten während des zweiten Weltkrieges und es wird dort außerdem Holocaustforschung betrieben. 

Z

Zefad (Safed)

Die in den Bergen Galiläas gelegene Stadt  ist auch als die blaue Stadt bekannt und erlangte als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit Bekanntheit. Sie war lange Zeit ein geistiges Zentrum der Kabbala (mystische Tradition des Judentums).